Der private Filmclub (auf Initiative von Horst Hilse) „Rote Linse“ will bei gesellschaftlichen Entwicklungen den Blick schärfen und dazu beitragen, „genauer“ hinzuschauen. Er widmet sich in jeweils zusammenhängenden Veranstaltungen einer gesellschaftlich-politischen Thematik. Als erstes wird das Thema Städte behandelt.
Die Veranstaltungen finden im Naturfreundehaus Köln-Mitte statt.
Termin ist möglichst jeweils der letzte Donnerstag des Monats.
Ein Beitrag von einem Euro ist obligatorisch.
Nach jeder Filmvorführung (ca. knapp eine Stunde) ist eine Diskussion zu dem Thema vorgesehen.

Städte: Wir sind Zeitzeugen eines historischen Einschnitts in der Menschheitsgeschichte: Seit 2005 lebt erstmals eine Mehrheit der Menschen auf diesem Planeten in Städten. Bis zum Jahr 2030 wird der Verstädterungsgrad auf 60 Prozent steigen. Grund genug, sich mit dem Phänomen „Stadt“ näher zu befassen. Um das Thema erschöpfend zu behandeln, bräuchte es eine eigene Forschung.
Deshalb erfolgt eine Konzentration auf die Geschichte der deutschen Städtebildung. Städte und ihre Handelsmacht
Der Film zeigt die historischen Wendepunkte, die für die Gründung der großen deutschen Handelsstädte ausschlaggebend waren. Es werden die Mythen der Stadtgründungen, die Katastrophen und Triumphe, die sie durchlebten und zeigt, warum Frankfurt die Stadt der Hochhäuser und Banken wurde, warum sich in Köln alles um den Dom dreht und was der Grund für Nürnbergs Aufstieg zur Handelsmetropole ist.
28. Oktober um 19 Uhr im Naturfreundehaus Köln-Mitte · Franz-Hitze-Straße 8 · 50672 Köln (Nähe Hans-Böckler Platz/ Westbahnhof hinter dem DGB-Haus)

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